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11. Dezember 2001

Stellungnahme der Commerzbank zum Bußgeldbescheid der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat gegen eine Reihe europäischer Banken Bußgelder verhängt wegen angeblicher Preisabsprachen beim Sortenumtausch innerhalb der Euro-Zone. Aus Sicht der Commerzbank ist diese Strafe nicht gerechtfertigt. Die Bank hat sich niemals an Absprachen beteiligt, sondern ihre Provisionssätze in Höhe von 3,75% eigenverantwortlich, marktwirtschaftlich und orientiert an den Kosten eines Sortenumtauschs festgelegt. Sie wird deshalb das Bußgeld nicht akzeptieren und Rechtsmittel beim Eingangsgericht des Europäischen Gerichtshofs einlegen.

Nach Einschätzung der Commerzbank handelt es sich bei der Entscheidung der Kommission um eine kartellrechtlich nicht nachvollziehbare Maßnahme. Die Entscheidung lässt außer acht, dass es beim Sortenumtausch seit 1999 zwar keine Wechselkursrisiken mehr gibt, aber alle anderen Kostenkomponenten - etwa für Transport, Versicherung, Bearbeitung und Lagerung - in vollem Umfang weiter anfallen.


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