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10. August 2000

Commerzbank-Zwischenbericht zum 30. Juni 2000:
Nach Rekordergebnissen weiterhin Zuversicht

Der Commerzbank-Konzern blickt auf ein ausgesprochen erfolgreiches 1. Halbjahr 2000 zurück. Der Gewinn nach Steuern erreichte 1095 Mio Euro und war damit nicht nur gut doppelt so hoch (+120,3%) wie zur Vergleichszeit des Vorjahrs, sondern auch das mit Abstand beste Ergebnis in der Geschichte der Bank. Je Aktie verdiente sie 2,14 Euro. Der Ertragsschub ging einher mit einer weiteren Geschäftsausweitung: Die Konzern-Bilanzsumme stieg gegenüber Ende 1999 um 9,6% auf knapp 408 Mrd Euro.

Vor allem wegen des lebhaften Wertpapiergeschäfts zeigen sowohl der Provisionsüberschuss (+48,7%) als auch das Handelsergebnis (+53,5%) hohe Zuwachsraten. Beim Zinsüberschuss nach Risikovorsorge (+3,9%), der im 1. Quartal noch unter Vorjahr lag, weist die Tendenz inzwischen leicht nach oben. Die Verwaltungsaufwendungen waren zwar deutlich höher (+21,1%) als vor einem Jahr, doch flachte sich der Anstieg zuletzt spürbar ab; gegenüber dem 2. Halbjahr 1999 betrug er nur noch 1,4%.

Neben den guten operativen Erträgen erzielte die Commerzbank ein hohes "Sonstiges betriebliches Ergebnis" von 834 Mio Euro. Darin enthalten sind 856 Mio Euro, die im Zusammenhang mit der Börseneinführung der Tochtergesellschaft comdirect bank zugeflossen sind. Auch ohne diese Erträge zeigt die Segmentberichterstattung, dass gerade der Unternehmensbereich Private Kunden und Immobilien im 1. Halbjahr gut voran gekommen ist.

Für die nächsten Monate bleibt der Vorstand der Bank zuversichtlich: Auch auf Grund des günstigen konjunkturellen Umfelds und der positiven Impulse aus der Steuerreform erwartet er weiter gute operative Erträge sowie gleichzeitig eine Verringerung des Kostenanstiegs.

Hinweis: Der gesamte Zwischenbericht ist hier erhältlich.

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